Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2017 auf einem Rasen so stark wie Stahl

Vom 16. Juli bis zum 6. August findet die UEFA-Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2017 statt. Die Austragungsstädte sind Breda, Deventer, Doetinchem, Enschede, Rotterdam, Tilburg und Utrecht. Die sechzehn teilnehmenden Länder spielen alle Spiele auf Naturrasen. In den meisten dieser Stadien findet der Wettkampf auf dem sehr robusten RPR (regenerierendes Deutsches Weidelgras) von Barenbrug statt. 

 

Es ist nicht überraschend, dass RPR der wichtigste Bestandteil der meisten Frauen-EM-Spielfelder ist: RPR ist eine Ausläufer bildendes Deutsches Weidelgras - so stark wie Stahl und selbstregenerierend. RPR vereint Robustheit und schnelles Wachstum in einer Sorte.

Grasinnovationen machen Kunstrasen überflüssig

In den Niederlanden ist derzeit eine heftige Diskussion über die möglichen Gesundheitsrisiken von Kunstrasen aufgrund seiner Gummiverfüllung im Gange. Wissenschaftler haben Grund zur Annahme, dass diese Verfüllung zu einem höheren Krebsrisiko führen könnte. Vor dem Hintergrund dieser Debatte ist es daher jetzt umso wichtiger, das Augenmerk auf den aktuellen Stand der Dinge bei Naturrasen zu richten. In den vergangenen Jahren wurden in der Naturrasen-Branche jede Menge Forschungsprojekte betrieben und zahlreiche Innovationen eingeführt. Was ist das Resultat all dieser Forschungen? Naturrasen bietet bei entsprechender Instandhaltung eine ausgezeichnete und eine preiswertere Alternative zu Kunstrasen.

 

Mehr Spielstunden

Die Abnutzungstoleranz von Naturrasen hat sich in den letzten Jahren enorm verbessert. Während Sportplätze früher oft nur 250 Stunden im Jahr genutzt werden konnten, lassen Sportplätze, die mit den neuesten Grassorten eingesät wurden, mindestens 450 Spielstunden zu.

 

Besser für die Umwelt

Auch was die Umwelt anbelangt, ist Naturrasen eine gute Wahl. Mit der richtigen Pflege ist Naturrasen ein nachhaltiges, umwelt- und CO2-freundliches Produkt. Natürliches Gras bindet zum Beispiel die Treibhausgase aus der Atmosphäre im Boden und wandelt diese in Sauerstoff um. Es leistet außerdem einen spürbaren Beitrag zur Verringerung der städtischen Wärmeversorgung. Die Grassamenmischung kann einen großen Einfluss auf die Nachhaltigkeit des Rasens haben. Es gibt inzwischen Grassorten, die Eigenschaften wie etwa eine hervorragende Krankheitsresistenz, Trockentoleranz und Mineralstoffverwertung aufweisen. Diese Eigenschaften ermöglichen Einsparungen bei z. B. Pestiziden, Wasser und Düngemitteln.

 

Geringere Kosten

Das Anlegen eines Kunstrasenplatzes kostet etwa 400.000 Euro. Ein Sportplatz mit natürlichem Gras ist weitaus günstiger und erfordert nur etwa 80.000 Euro. Auch bei den jährlichen laufenden Kosten gibt es einen großen Unterschied. Die Kosten, die mit der Pflege und der Abschreibung eines Naturrasenplatzes verbunden sind, belaufen sich im Jahr auf etwa 14.000 Euro, für einen Kunstrasen betragen diese Kosten dagegen etwa 42.000 Euro.

 

Eine natürliche Wahl

Kurzum, Naturrasen schneidet in jeder Hinsicht gut ab. Und dann ist da auch noch die Art, wie Naturrasen wahrgenommen und erlebt wird: Natürliches Gras riecht gut und fühlt sich gut an, viele Sportbegeisterte ziehen es vor, auf natürlichem Rasen zu spielen und es kommt auch zu weniger Verletzungen. Alles in allem ist ein Kunstrasen damit unnötig.

 

Über Barenbrug

Die Royal Barenbrug Group, weltweit ein Pionier für Gras, hat sich auf Pflanzenzucht, Saatguterzeugung sowie die internationale Vermarktung und den Vertrieb von innovativen Sorten und Graskonzepten spezialisiert. Mit 715 Mitarbeitern und 29 Niederlassungen in 19 Ländern auf sechs Kontinenten ist Barenbrug ein Pionierunternehmen für Grassaatgut, das seit mehr als 110 Jahren überall auf der Welt tätig ist.