Feldprüfung und Selektion

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Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu Feldprüfungen, der Vorbereitung auf Feldprüfungen und der Selektion von Vermischungen.

Feldprüfung

Die Feldprüfung Ihres Feldes mit zertifiziertem Grassaatgut wird von einem Anbauberater durchgeführt. Je nach Schosszeitpunkt der zu prüfenden Sorte erfolgt dies durch einen Anbauberater von Barenbrug, Ihren eigenen Anbauberater oder einen Kollegen. Die Basissaatgutflächen werden von einem anerkannten Prüfer von Barenbrug gemeinsam mit einem Kollegen begutachtet. Die Prüfung des Basissaatguts findet in der Regel zweimal statt, wobei die erste Prüfung im vegetativen Stadium erfolgt.

 

Vorbereitung auf die Feldprüfung

Damit die Feldprüfung reibungslos und ohne zusätzliche Kosten abläuft, sind folgende Punkte wichtig:

  • Feldschilder aufstellen:
    • Stellen Sie die Feldschilder (gelbe Karte) rechtzeitig und gut sichtbar auf einem ausreichend hohen Pfahl auf.
  • Fremdbestäubung vermeiden:
    • Mähen Sie Feldränder und Grabenränder.
    • Mähen Sie angrenzende Böschungen, Pferdeweiden und ähnliche Flächen, wenn dort blühende, fremdbestäubende Pflanzen vorhanden sind.
    • Besteht ein Risiko für Fremdbestäubung, muss ein 50 Meter breiter Streifen zwischen dem Grassamenfeld und dem angrenzenden Feld vor der Blüte gemäht werden. Wird dieser Streifen nicht gemäht, ist er mit Pflöcken zu markieren. Dieser Streifen wird in jedem Fall abgelehnt.
    • Wenn keine Fremdbestäubungsgefahr zwischen zwei Grassamenfeldern mit unterschiedlichen Sorten besteht, ist ein gut sichtbarer Streifen von 50 cm Breite vor der Blüte durch Mähen oder Abtötung anzulegen.
    • Wird auf einem Feld sowohl Basissaatgut als auch zertifiziertes Saatgut geerntet, ist eine Trennung der Bereiche vorzunehmen, z. B. durch Pflöcke.
    • Lösen Sie Probleme mit angrenzenden Flächen umgehend und deutlich vor der Blüte.


 

Selektion von Vermischungen

Rotschwingel

Achten Sie auf unerwünschte Vermischungen, wie zum Beispiel Straßengras mit Wiesenrispe. Besonders wachsam müssen wir bei Vermischungen mit Eichhörnchenschwingel (Vulpia) sein. Vulpia zeichnet sich durch eine blassgrüne Farbe aus, ist jedoch vor allem an der charakteristischen Samenrispe zu erkennen.

 

Wiesenrispe

Durch die Behandlung mit Hussar hat der Bestand an Raue Poa (Raues Weidelgras) deutlich abgenommen. Auch hier ist es wichtig, optimale Bedingungen zu schaffen – insbesondere in Bezug auf die Luftfeuchtigkeit.

 

Rohrschwingel

Achten Sie auf mögliche Vermischungen mit Englischem oder Italienischem Raygras. Bei starker Vermischung ist eine manuelle Selektion die einzige Möglichkeit, das Problem einzudämmen.

 

Fackelgras

Die manuelle Selektion ist über einen längeren Zeitraum möglich, da es sich um eine offene Vegetation handelt. Eine Selektion kann bis zur Ernte sinnvoll sein.

 

Wolliges Honiggras

Aufgrund des späten Schosszeitpunkts ist eine Selektion im Wolligen Honiggras über einen längeren Zeitraum möglich. Achten Sie besonders auf Windhalm, Raues Weidelgras, Kreuzkraut, Kamille und nicht zu vergessen das Schaf-Schwingelgras (Herderstasje). Diese Vermischungen lassen sich beim Reinigen des Grassamens nur schwer entfernen. Die genannten Vermischungen können im Monat Mai noch flächendeckend bekämpft werden. Bitte konsultieren Sie hierzu Ihren Anbauberater.

 

Mehr Informationen zur Trocknung von Grassaatgut